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König Friedrich Wilhelm I., bekannt als der "Soldatenkönig", liebte seit seiner Jugend den Ort Königs Wusterhausen. Hier bereitete er sich auf seine Regierungszeit vor, entwickelte neue Ideen für eine gut organisierte und sparsame Landesverwaltung und begann mit dem Aufbau einer respektablen Armee, bekannt geworden als die "Langen Kerls".
Später verbrachte er in Königs Wusterhausen, besonders von August bis November, mit seiner Familie glückliche Tage. Allabendlich rief Friedrich Wilhelm I. sein berühmtes Tabakskollegium ein, bei dem in geselliger Runde und derben Scherzen Politik gemacht wurde.
Heute erhalten Besucher in dem im wesentlichen aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gebäude einen authentischen Einblick in die Lebenswelt und das künstlerische Schaffen in Brandenburg-Preußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Ihren ganz eigenen Reiz haben dabei die 40 eigenhändig gemalten Bilder des Königs.
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Der Raum des einstigen Tabakkollegiums
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| Tabakkollegium |
König Friedrich Wilhelm I. |
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