Betörende Düfte, eine Fülle an Blüten, Blattformen, Farben: Die Pelargonie – im Volksmund Geranie genannt – überrascht durch die Pracht und Vielfalt ihrer unterschiedlichen Sorten. Nicht nur in Deutschland schmückt die ursprünglich aus Südafrika stammende Pflanze Balkone und Blumenrabatten; weltweit sind über 280 verschiedene Arten bekannt.
Mehr als 50 historische Pelargoniensorten sind in einer "blühenden Ausstellung" zu bewundern, die bereits zum sechsten Mal in Charlottenburg stattfindet. Nach Aufzeichnungen des Charlottenburger Hofgärtners Georg Steiner (1774–1834), der um 1804 eine bedeutende Sammlung dieser Pflanzen im Charlottenburger Schlossgarten anlegte, werden die Pelargonien bis heute hier gezogen.
Die Gärtner und Gärtnerinnen der Schlossgärtnerei Charlottenburg geben vor Ort Tipps zu Aufzucht und Pflege der Pflanzen. Exklusive Gelegenheit für Blumenfreunde: Gegen eine Spende können Besucher eine Pelargonie mit nach Hause nehmen.
Als Weltreisende vom afrikanischen Kontinent trat die Pelargonie im 17. Jahrhundert ihren Siegeszug nach Europa an. Zuerst in königlichen Gewächshäusern kultiviert, fand sie im 19. Jahrhundert immer weitere Verbreitung und war schließlich noch in der kleinsten Hütte zu finden. Besonders zur Zeit des Hofgärtners Steiner avancierte Charlottenburg zur "guten Adresse" für den Kauf dieser begehrten Gewächse.

23. April 2010 bis 2. Mai 2010
Berlin, Charlottenburg, Kleine Orangerie
Eintritt
2 Euro / ermäßigt 1 Euro
Öffnungszeiten
täglich 11–17 Uhr
IM RAHMEN DER VERANSTALTUNGSREIHE PREUSSISCH GRÜN
www.spsg.de/preussisch-gruen
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