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Das Charlottenburger Mausoleum
Vorderansicht des Mausoleums mit Statue

Königin Luises Tempel für die Ewigkeit

Unmittelbar nach dem Tode der beliebten und im Volk hochverehrten Königin Luise 1810 wurde ihr Mausoleum nach Entwurf von Heinrich Gentz ausgeführt.

Die ursprünglich aus Sandstein gefertigte, vermutlich von Karl Friedrich Schinkel entworfene Säulenfront wurde 1828/1829 auf die Pfaueninsel übertragen und hier durch eine Nachbildung aus rotem Granit ersetzt.

Die innere Halle war zunächst nur für den 1815 aufgestellten Marmorsarkophag der Königin vorgesehen. Als Luises Gemahl Friedrich Wilhelm III. 1840 starb, ist das Mausoleum nach Entwurf Schinkels erweitert worden.
Nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. 1888 und seiner Gemahlin Augusta 1890 wurde der Bau abermals vergrößert und 1894 deren Marmorsarkophage ebenfalls hier aufgestellt.

In der für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Gruft unter dem Mausoleum sind außer den genannten Herrscherpaaren auch die zweite Gemahlin Friedrich Wilhelms III., Auguste Fürstin von Liegnitz, und Prinz Albrecht, jüngster Sohn Luises und Friedrich Wilhelms III. sowie zu Füßen seiner Eltern das Herz Friedrich Wilhelms bestattet.


 Öffnungszeiten, Preise, Anreise
 Lageplan

Grabmonument aus Carrara-Marmor, 1814
Grabmonument aus Carrara-Marmor, 1814

Marmorsarkophag Kaiser Wilhelm I. Innenansicht des Mausoleums
Marmorsarkophag Kaiser Wilhelm I. Innenansicht des Mausoleums
 
 


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