Internationale Konferenz,
veranstaltet von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg,
der Stiftung Preußische Seehandlung
und dem Deutschen Historischen Institut Paris
im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte
Freitag, 30.9. / 9.15–18 Uhr
Samstag, 1.10. / 9.30–17 Uhr
Am 24. Januar 2012 jährt sich der Geburtstag Friedrichs des Großen von Preußen zum 300. Mal.
In Vorbereitung des Jubiläums und der zu diesem Anlass gezeigten Präsentation "FRIEDERISIKO. Friedrich der Große" veranstaltet die SPSG gemeinsam mit der Stiftung Preußische Seehandlung und dem Deutschen Historischen Institut Paris seit 2007 eine Reihe wissenschaftlicher Konferenzen zu Friedrich dem Großen und seiner Zeit.
Die fünfte Tagung der von der SPSG und der Stiftung Preußische Seehandlung initiierten Konferenzreihe zu Friedrich dem Großen widmet sich der Dynastie als vormodernes Strukturprinzip der Politik und der Rolle, die es in den staats- und kulturpolitischen Überlegungen König Friedrichs einnahm. Die Dynastie und ihre Tradition bildeten eine Herrschaftsgrundlage der Hohenzollern, ihr hatten sich alle Vorgänger verpflichtet gefühlt. Auch Friedrich? Er gab vor, der erste Diener seines Staates zu sein. Diese Herrschaftsauffassung aber bedeutet in letzter Konsequenz die Entkoppelung des königlichen Amtes von der Person des Fürsten und damit die Aufweichung, am Ende gar die Entwertung des dynastischen Prinzips.
Diener oder Dynast? Stellte dies einen Widerspruch in der Herrschaftsauffassung dar und konnte Friedrich ihn überwinden? Welche Rolle spielte der dynastische Gedanke für einen Herrscher, der wie er so vordergründig unbekümmert mit diesem Legitimationsmuster umging? Wie sah die "Familien- oder Hauspolitik" des Königs aus? Konnte sich der Herrscher einer europäischen Großmacht überhaupt von den dynastischen Verflechtungen der europäischen Staaten fernhalten? Inwieweit wurden vor diesem Hintergrund die Familienmitglieder in die dynastische Raison des preußischen Staates eingebunden? Diese Fragen berührten die politischen Ziele, die die Hohenzollern verfolgten, vor allem prägten sie die Regelung der Herrschaftsnachfolge und damit eine zentrale Frage der Konsolidierung des preußischen Staates über die Lebensspanne Friedrichs hinaus. Genauso betreffen sie aber auch die persönlichen Lebensschicksale der einzelnen Familienmitglieder unter ihrem Oberhaupt Friedrich. Diese und verwandte Aspekte sollen auf der Konferenz erörtert und beantwortet werden.
Das detaillierte Programm zum Download finden Sie hier
Tagungsort:
Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt, 14467 Potsdam
www.hbpg.de
Anfahrt:
Regionalbahn/S-Bahn bis Potsdam Hauptbahnhof, von dort 5 Minuten Fußweg oder Bus oder Straßenbahn bis Haltestelle "Alter Markt", Parkplätze in der Tiefgarage, Einfahrt über Werner Seelenbinder-Straße.
Tagungsbeitrag:
10 Euro / ermäßigt 5 Euro pro Tag
Anmeldung:
Tel.: 0331.96 94-304 oder Email: s.hirsch@spsg.de, bzw. an den Konferenztagen im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte.
Bei vorheriger Anmeldung bitten wir, den Tagungsbeitrag unter dem Kennwort "Konferenz Friedrich300/11" an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Commerzbank Potsdam, Kto.Nr.: 100177500, BLZ 160 400 00 zu überweisen.
Die Beiträge der bisherigen Konferenzen finden sich unter:
www.perspectivia.net
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