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UNESCO Welterbe

  Masterplan Preußische Schlösser und Gärten

Die Projekte

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Schwerpunkt: Neues Palais
Potsdam, Sanssouci, Neues Palais Neues Palais [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Im Neuen Palais wird derzeit u. a. der kostbare Marmorboden [›››] im größten Festsaal, dem zentralen Marmorsaal, restauriert. Dringend saniert werden müssen außerdem die Fenster, Dachbereiche sowie der gesamte Sockelbereich des Schlosses.
Friedrich der Große ließ das Neue Palais in nur sechs Jahren errichten. Er zwang dabei den Architekten seinen königlichen Gestaltungswillen auf, der nicht nur ein Meisterwerk des friderizianischen Rokoko hervorbrachte: Der größte Schlossbau Friedrichs des Großen in Sanssouci hat auch statische Probleme. Mit den Folgen des einstigen königlichen "Konjunkturprogramms" Neues Palais müssen sich die SPSG-Fachleute heute auseinandersetzen: Feuchtigkeit hat dem Schlossbau schwer zugesetzt.

Potsdam, Sanssouci, Kolonnade am Neuen Palais Kolonnade am Neuen Palais
Die Kolonnade am Neuen Palais bildet zusammen mit den Communs den Rahmen für den einstigen Festplatz, der sogenannten Mopke. Als letzte Kriegsruine in Sanssouci war das Natursteinbauwerk jahrzehntelang der Witterung ausgesetzt und befand sich in einem sehr desolaten Zustand. Es mussten komplexe Aufgaben im Bereich der Tragwerkplanung, der Baukonstruktion, der Natursteinrestaurierung und der wissenschaftlichen Denkmalpflege gelöst und rd. 60 Skulpturen restauriert werden.
Abschluss Kolonnade mit Außenanlagen: 2014

Kunstgutdepot und Werstätten Potsdam, Häuser 2c-b und Garten, Staab Architekten (c) SPSG Kunstgutdepot und Restaurierungsateliers
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg kann Dank des Masterplans die konservatorischen Bedingungen für ihre Depotbestände umfassend verbessern. Dafür entstehen an den Standorten Zimmerstraße und Friedrich-Engels-Straße in Potsdam bis 2015/16 Neubauten, in denen die Kunstwerke künftig optimal bewahrt, betreut und zugänglich gemacht werden können.
In der Potsdamer Friedrich-Engels-Straße entsteht ein modernes Depotgebäude, das das Gemäldedepot, das Möbel- und Ausstattungsdepot sowie Sammlungsbereiche des Skulpturenbestandes aufnehmen wird.
In der Zimmerstraße werden Restaurierungsateliers sowie das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ), die Grafische Sammlung, das KPM-Archiv des Landes Brandenburg sowie eine Betriebskantine mit öffentlicher Nutzung.
Fertigstellung: 2016

Park Sanssouci
Potsdam, Sanssouci, Orangerieschloss Orangerieschloss [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Pflanzenhallen der Neuen Orangerie (1851-1864, Stüler und Hesse nach Plänen von Friedrich Wilhelm IV.) dienen der Überwinterung von Kübelpflanzen, in den Sommermonaten sollen sie für Veranstaltungen genutzt werden. Der Hauptbau ist als Museumsschloss geöffnet. Das Bauwerk ist insbesondere im Dach- und Fassadenbereich stark schadhaft.
Abschluss: 2017

Potsdam, Sanssouci, Besucherempfang an der Historischen Mühle, Visualisierung des geplanten Schweizerhauses Besucherempfang an der Historischen Mühle
Die Besuchereinrichtungen im Bereich des Schlosses Sanssouci sollen für einen verbesserten Besucherservice und zum Schutz der Denkmäler konzentriert werden. Dafür müssen Remise und Mühlenhaus saniert und um einen Neubau in der Kubatur des einstigen Schweizerhauses ergänzt werden. Abgeschlossen werden konnte bereits die Neuordnung des Parkplatzes mit dem Ziel, im Bereich der Kreuzung Maulbeerallee / An der Orangerie eine Trennung von Fußgänger- und Autoverkehr und damit ein höheres Maß an Verkehrssicherheit für die Besucher zu erlangen sowie eine bessere Ausnutzung des Parkplatzes durch Erhöhung der Stellplatzanzahl für Busse und PKW zu erreichen.
Abschluss des ersten Bauabschnitts: 2013

Park Babelsberg
Potsdam, Schloss Babelsberg Schloss Babelsberg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Schloss Babelsberg (1834/35, Schinkel; 1844-1849, Persius und Strack) soll grundinstandgesetzt werden, um langfristig wieder vollständig als Museumsschloss genutzt werden zu können. Im Zeitraum des Sonderinvestitionsprogramms wird zunächst die Gebäudehülle mit Fassaden, Dächern, Außenfenster und -türen sowie die Dachkonstruktion mit der Zielvorgabe einer energetischen Optimierung saniert werden, ebenso die der befestigte Außenbereich, die Terrassen und Treppenanlagen.
Abschluss Hüllensanierung: Ende 2015

Potsdam, Park Babelsberg Park Babelsberg [weitere Informationen zum Park ›››]
Das ab dem Jahr 1843 entstandene Bewässerungsnetz im Park Babelsberg wird komplett wiederhergestellt. Dazu werden im Maschinenhaus eine neue Pumpstation eingebaut, Druckrohrleitungen verlegt und Brunnen, Fontänen und Wasserläufe saniert.
Abschluss: ca. 2017

Neuer Garten
Potsdam, Neuer Garten, Schloss Cecilienhof Schloss Cecilienhof [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Bausubstanz von Schloss Cecilienhof (1913-1917, Schultze-Naumberg), insbesondere die Gebäudehülle (Dächer und Fassaden), weist schwere Schäden auf, die zum Schutz des Gebäudes behoben werden müssen.
Abschluss: 2017

Potsdam, Neuer Garten, Marmorpalais Marmorpalais [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Nachdem die drei Gebäudeteile des Marmorpalais (1787-1791, Gontard, Langhans; Umbauten 1797, Boumann; 1843-1848, Hesse) im Inneren bereits grundsaniert worden sind, konnten mittlerweile auch die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen werden. Nun folgen die Außenanlagen.
Abschluss: 2015

Potsdam Stadt
Potsdam, Marstall, Filmmuseum Potsdam Marstall Filmmuseum Potsdam
Seit 1981 befindet sich im ehemaligen Marstall das Filmmuseum Potsdam. Das 1685 als Orangerie am nördlichen Ende des ehemaligen Lustgartens erbaute und 1714 unter Friedrich Wilhelm I. zu einem Marstall für die königlichen Reitpferde umgewandelt Gebäude muss dringend brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Aus diesem Grund muss das Filmmuseum leider 2014 schließen.

Berlin
Berlin,Schloss Charlottenburg Schloss Charlottenburg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Hüllensanierung am Schloss Charlottenburg (1695-1713, Nering und Eosander; 1740-1745, Knobelsdorff) umfasst die Überarbeitung der gesamten Hülle der Schlossanlage, d.h. der Fassaden, der Dächer und der Geländeanschlüsse im Traufbereich, soweit noch nicht ausgeführt. Mit den Maßnahmen soll die Bausubstanz erhalten und die Energieverbrauchswerte gesenkt sowie die klimatischen Bedingungen für die Kunstsammlungen optimiert werden.
Sanierungsbeginn des ersten Teilabschnitts Hüllensanierung: Schließung des Neues Flügels bis Frühjahr 2014
Informationen zum barrierefreien Zugang während der Sanierungsmaßnahmen: Altes Schloss und Neuer Pavillon

Brandenburg
Schloss Rheinsberg Schloss Rheinsberg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Restaurierung und Instandsetzung des Schlosses Rheinsberg (1734-1740, Kemmeter und Knobelsdorff; 1786, Boumann d.J.) ist in wesentlichen Teilen abgeschlossen. Bis 2014 werden noch nachgeordnete Restaurierungsarbeiten in den Innenbereichen durchgeführt. Die Modernisierung der Sicherheits- und Elektroanlagen folgt nun als letzter Bauabschnitt. Im Zuge dieser Arbeiten wird eine Optimierung des baulichen Brandschutzes durchgeführt.
Abschluss: 2013

Kavalierflügel Rheinsberg Kavalierflügel Rheinsberg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Zum Schlossensemble Rheinsberg gehört auch die dreiflüglige Anlage des Kavalierhauses. Teile des Ensembles wurden bereits Ende der 1990er Jahre instand gesetzt, jetzt kann die Sanierung abgeschlossen werden. Genutzt wird das Gebäude von der Musikakademie Rheinsberg.
Abschluss: Ende 2014

 
Bereits fertiggestellt
Berlin Schloss Charlottenburg: Gartenbereich am Mausoleum
Pfaueninsel: Fährhaus
Jagdschloss Grunewald: Schloss und Außenbereich mit Zuwegen
Potsdam Park Sanssouci: Stibadium im Paradiesgarten
Park Sanssouci: Orangerieschloss, Östliche und Westliche Pflanzenhalle
Park Sanssouci: Parkplatz an der Historischen Mühle
Park Sanssouci: Südtorgebäude – Besucherzentrum am Neuen Palais
Märkische Schlösser Schloss Rheinsberg: Vorplatz
 

Der Masterplan wird gefördert vom Bund (Beauftragter für Kultur und Medien) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln der Länder Berlin (Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten) und Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur).

Logos: Förderer


Spendenkonto: Commerzbank Potsdam, BLZ 160 400 00
Kto-Nr. 100 177 501, Stichwort: Neues Palais

 

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