Home

Home

Aktuell Service Schlösser & Gärten Stiftung Shop
 

Suche

 

Informationen für :

Newsletter bestellen

 
English
Deutsch
Kontakt



English Français Italiano Español Português Polski Russkiy Deutsch


UNESCO Welterbe


 Friedrich und der Hof

Veranstaltungen vom 09.10.2008 bis 11.10.2008

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


 

Internationale Konferenz veranstaltet von der
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der
Stiftung Preußische Seehandlung
im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

 

Konferenzergebnisse unter www.perspectivia.net

 

Logo:Friedrich300 Am 24. Januar 2012 jährt sich der Geburtstag Friedrichs des Großen von Preußen zum 300. Mal. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) nimmt das Datum des Geburtstages zum Anlass, über das Umfeld die Person des Königs und deren Bedeutung einst und jetzt neu nachzudenken.

Das zweite von der SPSG veranstaltete Symposion widmet sich dem preußischen Hof in der Zeit Friedrichs des Großen. Es ist ein Thema, das bei der Betrachtung Friedrichs und seiner Zeit nur wenig Aufmerksamkeit gefunden hat: aus ideologischen Gründen. Man wollte den rational-aufgeklärten Herrscher nicht mit "Hof" in Verbindung bringen, weil "der Hof" des Herrschers in der bürgerlichen Geschichtsschreibung des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts als dekadent und überlebt galt. Friedrich selbst hatte die Hofhaltung seines Großvaters als "verschwenderisch" angeprangert, sie sei "eher von asiatischem Prunk als von europäischer Würde" gewesen, und die Historiker sind dieser Wertung bei der Betrachtung des Phänomens "Hof" lange Zeit gefolgt.

Eine Gesamtschau des friderizianischen Hofes gibt es daher bis heute nicht. Fritz Arnheim hat 1912, zeitgebunden in Anlage und Analyse, lediglich den Hof des Kronprinzen untersucht. Der Erste Weltkrieg verhinderte die geplante Fortsetzung über den Hof des Königs. Die moderne Hofforschung seit Norbert Elias Wiederentdeckung arbeitete jedoch die Bedeutung des Hofes in der Entwicklung der europäischen Geschichte und Kulturgeschichte heraus: Der Hof spielte als "ein Mittel, um zu glänzen, von sich reden zu machen und sein Ansehen und das seines Hauses zu erhöhen" in der europäischen Fürstengesellschaft des 18. Jahrhunderts eine zentrale Rolle, so Aloys Winterling in seiner grundlegenden Studie über den Hof der Kurfürsten von Köln.

Inwieweit traf dies auch auf den friderizianischen Hof zu? Was machte ihn aus? Wie setzte er sich zusammen? Welcher Personenkreis konstituierte ihn? Welchen Stellenwert nahm er im Zeichensystem der europäischen Höfe ein? Und - welchen Anteil hatten die Höfe von Friedrichs Brüdern? Wie verhielten sie sich zum Hof des Königs? Diesen Fragen soll während der Konferenz nachgegangen werden. Es ist die Bemühung, ein neues, den heutigen Fragestellungen und Erkenntnissen entsprechendes Bild des friderizianischen Hofes in der Geschichte zu zeichnen, und seine europäische Bedeutung zu bestimmen.

 

Das detaillierte Programm zum Download finden Sie hier

Tagungsort:
Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt, 14467 Potsdam
www.hbpg.de

Anfahrt
Regionalbahn/S-Bahn bis Potsdam Hauptbahnhof, von dort 5 Minuten Fußweg oder Bus oder Straßenbahn bis Haltestelle "Alter Markt", Parkplätze in der Tiefgarage, Einfahrt über Werner Seelenbinder-Straße.

Gebühr
10, ermäßigt 5 Euro pro Tag

Bei vorheriger Anmeldung bitten wir, den Tagungsbeitrag unter dem Kennwort "Konferenz Friedrich300/08" an die
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Commerzbank Potsdam, Kto.Nr.: 100 177 500, BLZ 160 400 00 zu überweisen.

Mit freundlicher Unterstützung:
STIFTUNG PREUSSISCHE SEEHANDLUNG


Kontakt:

Dr. Jürgen Luh
Generaldirektion
Wissenschaft und Forschung
Postfach 60 14 62
14144  Potsdam

 zurück zur Übersicht
 
FRIEDERISIKO
 
 

 Das Kuratorium

 
 

 Die Präsentation

 
 

 Die Konferenzen

 
 

 Das Jubiläumsjahr

 
 
 
    zum Seitenanfang