Restaurierung des „Beelitzer Jagdschirm“ auf der Pfaueninsel

Der borkenverkleidete Pavillon wurde einst im Jagdrevier König Friedrich Wilhelms II. in den Beelitzer Bergen errichtet und 1796 auf Wunsch des Königs auf die Pfaueninsel versetzt. Im Inneren befand sich ein salonartiger Raum für die Jagdgesellschaft und ein darunter liegendes Sockelgeschoss mit Schießscharten für die Jagdschützen. Die hölzernen Wände des Salons waren mit Papiertapeten bekleidet, mit kannelierten Pilastern bemalt und mit Basen und Kapitellen beklebt. Fragmente dieser frühklassizistischen Raumfassung wurden im Jahr 2012 restauriert und die ursprüngliche Gesamtwirkung des Raumes konnte in einer  Rekonstruktionszeichnung nachvollziehbar dargestellt werden. Im Frühjahr 2012 wurde die Fassade nach historischem Vorbild mit Eichenborke aus dem in Sachsen gelegenen Wermsdorfer Wald versehen.

Die Stiftung pro Sanssouci hat die Restaurierung des Beelitzer Jagdschirms gefördert, dessen ursprüngliches Erscheinungsbild seit 2012 wieder hergestellt ist.

Kontakt

Dr. Heinz Berg Stiftung 'pro Sanssouci' Vorstand / stellvertretender Vorsitzender
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