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Zur Sammlung der SPSG zählt asiatisches Porzellan mit etwa 3500 Werken, europäisches Porzellan mit etwa 5.000 Werken, die KPM-Sammlung des Landes Berlin mit 2.300 Werken und ca. 750 Werke anderer Keramikarten.
In den Schlössern Charlottenburg, Oranienburg und Caputh präsentiert sich ein Bestand chinesischer und japanischer Porzellane des 17. und frühen 18. Jahrhunderts, der auf die bedeutenden Sammlungen der brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige zurückgeht.
Die Porzellankammern dieser preußischen Schlösser dienten der eindrucksvollen Repräsentation zur Bekräftigung des Machtanspruchs und wurden so für viele andere Höfe vorbildlich. Neben Dresden und Kassel besitzt die Stiftung eine der größten Sammlungen ostasiatischer Porzellane in Deutschland.
Der gemeinsame Schwerpunkt der Schlösser Charlottenburg, Sanssouci und Neues Palais ist das Meißener Porzellan, vor allem aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges. Die umfangreichen Lieferungen aus Meißen an Friedrich II. waren zur Ausstattung der Schlösser und für die königliche Tafel bestimmt. Die Bestände stellen weltweit eine der größten und detailliertesten Dokumentationen zu Meißener Porzellan – mit Ausnahme der figürlichen Werke – der 1750er und 1760er Jahre dar.
Die Porzellane der 1763 von Friedrich II. gegründeten Königlichen Porzellan-Manufaktur KPM, die Schwerpunkte in den Schlössern Charlottenburg, Neues Palais und Orangerie bilden, sind Meisterwerke dieser Manufaktur. Der Bestand wird ideal ergänzt durch die KPM-Porzellansammlung des Landes Berlin im Belvedere des Charlottenburger Schlossparks, die 1971 gegründet wurde und von der SPSG betreut wird. Es handelt sich insgesamt um die wichtigste Fachsammlung zum Berliner Porzellan des 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Nach Wörlitz, das die Anregung dazu gab, befindet sich im Marmorpalais die zweitgrößte historische Wedgwood-Sammlung außerhalb Englands. Die Imitation "antiker" Materialien und die Kopien griechischer und römischer Gefäße hatten Friedrich Wilhelm II. so begeistert, dass er sämtliche Kamine mit solchen Vasengarnituren ausstatten ließ.
Kustodin: Dr. Michaela Völkel
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