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Mit ca. 100.000 Einzelobjekten besitzt dieser Bereich den umfangreichsten Sammlungsbestand der SPSG. Den größten Teil bilden die Plansammlungen des preußischen Hofmarschallamtes und der Hofgartendirektion. Deren Aufgabe bestand in der Pflege und Erhaltung der Gärten und Bauwerke (samt Inventar), die sich im Eigentum der preußischen Könige bzw. Kaiser befanden.
Die Architekturzeichnungen aus dem 18. bis frühen 20. Jh. sind Zeugnisse der Geschichte dieser Bauensembles. Zu ihnen gehören u. a. Entwürfe der Baumeister Knobelsdorff, Gontard, Langhans, Schinkel und Persius. Auch die Parkanlagen sind bis hin zur Gartendenkmalpflege umfassend dokumentiert. Hervorzuheben sind die zeichnerischen Nachlässe von Lenné und Potente.
Druckgraphische Ansichten ergänzen den Planbestand, der durch die Sammlungen von Ornamentzeichnungen und -stichen bereichert wird. Hinzu kommen Bauakten, Inventare, kleinere Bestände von Baumodellen, historischen Architekturfotos und Postkarten, Kupferstichbänden sowie eine Sammlung von Karten und Atlanten.
Mit über 4.350 Handzeichnungen wird das umfangreiche zeichnerische Werk Friedrich Wilhelms IV. aufbewahrt. Es handelt sich vorwiegend um architektonische Skizzen. Diese Sammlung wurde aus der ehemaligen Schlossbibliothek übernommen.
Gleiches gilt für die Aquarellsammlung aus dem Nachlass der Königin Elisabeth, die zu den bedeutendsten Sammlungsbeständen gehört. Die Sammlung, die ursprünglich aus ca. 3.600 Originalgraphiken verschiedener Techniken bestand, ist durch spätere Ergänzungen auf über 7.000 Kunstwerke angewachsen. Auch hier überwiegen Darstellungen von Landschaften und Stadtansichten.
Die druckgraphische Sammlung der Schlossbibliothek (Porträts, Ereignisbilder) ist nur teilweise erhalten. Aufgabe des Sammlungsbereiches ist auch die Betreuung des historischen Tapetenbestandes in den Schlössern.
Einsicht nach schriftlicher Anmeldung.
Kustoden: Claudia Sommer (Leiterin), Matthias Gärtner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Evelyn Zimmermann
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