Historie und Vision der ehemaligen Nutzgartenanlage auf dem Klausberg
Nach Fertigstellung des Neuen Palais hegte Friedrich II. den Wunsch, auch den westlichen Teil des Höhenzuges von Sanssouci gärtnerisch aufwerten zu lassen. Eigens für die Obstzucht ließ er 1769 einen Teil des südlichen Hanges des Klausberges eingrenzen und drei durchgängig verglaste kalte Treibmauern darauf errichten. Dem Kultivieren von Wein kam dabei eine ganz besondere Stellung zu.
Bis zum Ende der Monarchie wurde der preußische Hof mit vorzüglichen Früchten vom Königlichen Weinberg versorgt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel die Anlage zusehends.
Auch heute noch – rund 250 Jahre nach seiner Entstehung – lässt sich auf dem Areal am Klausberg der einstige Charme vergangener Tage erahnen. Seit 2006 arbeiten die Gärtner der Berliner Mosaik-Werkstätten gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Erhalt und der Wiederherstellung dieser ehemaligen Nutzgartenanlage.
Anlässlich des 300. Geburtstags Friedrichs des Großen zeigt die Ausstellung Aufbau, Entwicklung und Verfall der Anlage und gibt einen Ausblick auf die Wiederherstellung, die zum 250-jährigen Jubiläum im Jahr 2019 abgeschlossen sein soll.
Eröffnung: Donnerstag, 10. Mai 2012, 13 Uhr
Öffnungszeiten
ab Dienstag, 15. Mai 2012
jeden Dienstag und Donnerstag, 10–14 Uhr
Eintritt frei
Ihr Weg zu uns
Königlicher Weinberg auf dem Klausberg
Maulbeerallee
14469 Potsdam
Anreise von Berlin: S7 bis Potsdam Hauptbahnhof,
dann weiter mit Bus 695 bis Haltestelle Drachenhaus
Spendenprojekt
Damit der Königliche Weinberg bis zu seinem Jubiläum im Jahr 2019 im alten Glanz erstrahlen kann, bitten die SPSG und die Berliner Mosaik-Werkstätten um Spenden.
Helfen Sie mit, ein Stück Weltkulturerbe wiedererstehen zu lassen!
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