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UNESCO Welterbe


 Von Angesicht zu Angesicht
Berliner Porträtmalerei aus drei Jahrhunderten

Ausstellung vom 28. May 2009 bis 31. July 2011

Grunewald Hunting Lodge


Ausstellung zur Wiedereröffnung des Jagdschlosses Grunewald

Nach fast dreijähriger Schließung für eine umfassende Sanierung ist in das Jagdschloss Grunewald im Mai 2009 wieder die Kunst eingezogen. Während im Erdgeschoss – in der Großen Hofstube und im ehemals königlichen Schlafzimmer – eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und seine museale Nutzung seit 1932 informiert, stehen die Besucher im ersten Stockwerk bedeutenden Persönlichkeiten der preußischen Geschichte "von Angesicht zu Angesicht" gegenüber.


Porträts aus drei Jahrhunderten

Nirgends ist die Zwiesprache mit der Kunst für den Betrachter so unmittelbar wie bei einem guten Porträt. Welchen besonderen Reiz die Porträtmalerei ausübt, zeigen Werke aus drei Jahrhunderten – vom Barock bis zum Biedermeier.

Die Ausstellung spannt einen abwechslungsreichen Bogen von den repräsentativen Herrscherporträts des Großen Kurfürsten und seiner Nachfolger über die Gelehrten- und Künstlerbildnisse der Zeit der Berliner Aufklärung bis hin zu bürgerlichen Porträts aus dem 19. Jahrhundert. Bildnisse von Reitern und Jagdgesellschaften im Grunewald vom Biedermeier bis zur Kaiserzeit veranschaulichen die Tradition des Jagdschlosses.

Viele der Bilder stammen aus ehemals königlichem Besitz und wurden bereits in der 1932 eröffneten Gemäldegalerie des Jagdschlosses Grunewald ausgestellt. Die Porträts des 18. und 19. Jahrhunderts machten in diesem Konzept allerdings nur einen kleinen Teil aus, denn der Schwerpunkt lag damals auf der niederländischen Malerei.
In den 1960er und 1970er Jahren konnte die kleine Galerie Berliner Porträtisten des 18. und 19. Jahrhunderts durch günstige Ankäufe erweitert werden. So entstand im Jagdschloss Grunewald eine Sammlung vor allem höfischer Auftragsporträts, die die Entwicklung des Porträts in Berlin von der Zeit Friedrichs I. bis zum späten Biedermeier verfolgen lässt.

Bis zur Schließung des Jagdschlosses 2006 waren die Gemälde in zwei Räumen des zweiten Obergeschosses dicht an dicht gehängt. Die Ausstellung "Von Angesicht zu Angesicht" zeigt diese Bilder nun großzügiger verteilt in den Räumen des ersten Obergeschosses. Damit führt sie die Galerietradition weiter, die das Jagdschloss von den anderen Schlössern der Stiftung unterscheidet.
Während dort Porträts der Veranschaulichung von Biografien dienen oder zur historischen Ausstattung der Häuser gehören, betont die museale Ausstellungssituation im Jagdschloss Grunewald besonders den künstlerischen Wert jedes einzelnen Bildes.

 

28. Mai 2009 bis 31. Oktober 2010
verlängert bis zum 31. Juli 2011

Eintritt
5 Euro / ermäßigt 4 Euro (inkl. Führung)
4 Euro / ermäßigt 3 Euro (ohne Führung)

Öffnungszeiten
bis 31. März 2011:
Samstag, Sonntag und Feiertag
nur mit Führung
Führungen um 11, 13 und 15 Uhr

1. April bis 31. Juli 2011:
täglich außer Montag, 10-18 Uhr
Letzter Einlass jew. ½ Stunde vor Schließzeit.
Samstags, Sonntags und an Feiertagen auch mit Führung.




VORSCHAU:
Rückkehr der Cranach-Gemälde in das Jagdschloss Grunewald
ab 2. Oktober 2011

Der herausragende Bestand an Cranach-Gemälden der SPSG wird ab Anfang Oktober in einer neuen Dauerausstellung im Jagdschloss Grunewald gezeigt.

  

Weitere Informationen über das Jagdschloss


Contact:
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Visitor's Center at the Historic Windmill
Postfach 60 14 62
14414  Potsdam

Tel. +49 (0)331.96 94-200
Fax +49 (0)331.96 94-107
mail

 
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