9:00–19:00 Uhr
Internationale Konferenz, veranstaltet von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Preußische Seehandlung und dem Deutschen Historischen Institut Paris im Theater des Neuen Palais im Park von Sanssouci, Potsdam
Wie friderizianisch war das Friderizianische?
Zeremoniell, Raumdisposition und Möblierung ausgewählter europäischer Schlösser am Ende des Ancien Régime
Die sechste Tagung der von der SPSG und der Stiftung Preußische Seehandlung initiierten Konferenzreihe zu Friedrich dem Großen widmet sich der Innenraum- und Möbelkunst im friderizianischen Zeitalter. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Königswohnung im Neuen Palais im Park von Sanssouci, deren Raumfolge Friedrich in all seinen Schlössern in ähnlicher Form hatte anlegen lassen. Sie spiegelt offenbar die persönliche Auffassung des Königs von Wohnen und Arbeiten und bietet die Möglichkeit, das Repräsentationsbedürfnis und die Repräsentationsabsicht des Königs nachzuvollziehen.
Im Vergleich zu anderen europäischen Monarchen und Schlössern und am Beispiel der vom König für das Palais eigens bestellten Möbel und ihrer Anordnung in den Räumen des Schlosses sollen weiterreichende Aussagen über das Repräsentationsverhalten Friedrichs getroffen werden. Leitende Fragen sind: Hatte das kaiserliche oder das französische Hofzeremoniell eine Vorbildwirkung für Friedrich? D.h., spielten "fremde" Entwicklungen bei der Anlage und Ausstattung von Friedrichs Schlössern eine Rolle? Oder beeinflusste umgekehrt die friderizianische Raumkunst andere europäische Höfe? Wie waren Interieurs und Raumfolgen im übrigen Europa in der Zeit zwischen 1763 und 1786 gestaltet? Welche Möbeltypen wurden in bestimmten Räumen aufgestellt? Diese und andere Themen werden auf der Konferenz von Experten aus Frankreich, Österreich und Deutschland erörtert.
›› Flyer zum Download (PDF, 1,2MB)
Tagungsgebühr: 20 Euro / ermäßigt 15 Euro (inkl. Eintritt zur Ausstellung FRIEDERISIKO)
Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten verbindliche Anmeldung erforderlich: Tel. 0331.96 94-384 oder n.geissler@spsg.de
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